Realistische Grafiken und Zeichnungen des Wiesbadener Künstlers Bernd
Schwering in der STADTGALERIE.
Gegenständliche Malerei ist bekanntlich eine Form der darstellenden Kunst, die bei bekannten Motiven immer wieder neue Sichtweisen, Blickwinkel oder auch Farbnuancen erfordern und will auf bestimmte Besonderheiten aufmerksam machen. Das gilt vermehrt noch für die Darstellung von Natur, deren darin eingebetteten zufällige oder zugehörigen Gegenstände, als auch der lichtbestimmenden Tages- und Jahreszeit.
Diese eigenen ganz persönlichen Beobachtungen von Bernd Schwering spiegeln sich im Spannungsbild zwischen Surrealismus und Naturalismus, dem bestimmenden Thema zum Zeitpunkt seines Studienbeginnes an der Hamburger Kunstakademie wider. Hier fand er, gleichwohl stilistisch geprägt durch den Surrealisten Rudolf Hausner, seinen eigenen künstlerischen Weg. Die durch starke Reduktion gekennzeichneten Szenen erscheinen bei Sichtweise eines "Ausblicks" und gleichzeitiger Betonung des Vordergrundes wie selbstständige Bilder. Diffuse Sichten durch lamellenverdeckte Fenster, welche die Aufmerksamkeit deutlich auf die "dahinter liegenden" Landschaften und Gegenstände lenken oder auch der Blick aus einem fahrenden Zug sind dabei Merkmale seiner individuellen Beobachtung. Und an dieser Stelle wird die in sich ruhende Landschaft durch das Element der Bewegung ausgeweitet, gleichwohl er selber es ist, der sich verändert.
"Vorbeifahrlandschaften" nennt er diese in Bewegung befindlichen Beobachtungen.
Der Blick aus dem fahrenden Zug wechselt zwischen ruhiger Natur und Landschaft im Hintergrund und sich verändernden vordergründigen Verzerrungen, deren Fragmente der Betrachter mit eigenen Vorstellungen fantasiereich vervollständigt.
Arbeiten des Künstlers befinden sich in bedeutenden Kunstsammlungen als auch im öffentlichen Besitz. In Einzel- und Gruppenausstellungen stellt Bernd Schwering seit 1970 in Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien und Holland aus.
Aus seinem umfangreichen Gesamtwerk zeigt die Ausstellung „Betrachtung und Bewegung“ Zeichnungen und Siebdrucke aus den Serien der „Lamellenbilder“, „Vorbeifahrlandschaften“ sowie „Wasser und Steine“.
Hier ein erster Eindruck zu den gezeigten Exponaten der Ausstellung: "Betrachtung und Bewegung"
Gegenständliche Malerei ist bekanntlich eine Form der darstellenden Kunst, die bei bekannten Motiven immer wieder neue Sichtweisen, Blickwinkel oder auch Farbnuancen erfordern und will auf bestimmte Besonderheiten aufmerksam machen. Das gilt vermehrt noch für die Darstellung von Natur, deren darin eingebetteten zufällige oder zugehörigen Gegenstände, als auch der lichtbestimmenden Tages- und Jahreszeit.
Diese eigenen ganz persönlichen Beobachtungen von Bernd Schwering spiegeln sich im Spannungsbild zwischen Surrealismus und Naturalismus, dem bestimmenden Thema zum Zeitpunkt seines Studienbeginnes an der Hamburger Kunstakademie wider. Hier fand er, gleichwohl stilistisch geprägt durch den Surrealisten Rudolf Hausner, seinen eigenen künstlerischen Weg. Die durch starke Reduktion gekennzeichneten Szenen erscheinen bei Sichtweise eines "Ausblicks" und gleichzeitiger Betonung des Vordergrundes wie selbstständige Bilder. Diffuse Sichten durch lamellenverdeckte Fenster, welche die Aufmerksamkeit deutlich auf die "dahinter liegenden" Landschaften und Gegenstände lenken oder auch der Blick aus einem fahrenden Zug sind dabei Merkmale seiner individuellen Beobachtung. Und an dieser Stelle wird die in sich ruhende Landschaft durch das Element der Bewegung ausgeweitet, gleichwohl er selber es ist, der sich verändert.
"Vorbeifahrlandschaften" nennt er diese in Bewegung befindlichen Beobachtungen.
Der Blick aus dem fahrenden Zug wechselt zwischen ruhiger Natur und Landschaft im Hintergrund und sich verändernden vordergründigen Verzerrungen, deren Fragmente der Betrachter mit eigenen Vorstellungen fantasiereich vervollständigt.
Arbeiten des Künstlers befinden sich in bedeutenden Kunstsammlungen als auch im öffentlichen Besitz. In Einzel- und Gruppenausstellungen stellt Bernd Schwering seit 1970 in Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien und Holland aus.
Aus seinem umfangreichen Gesamtwerk zeigt die Ausstellung „Betrachtung und Bewegung“ Zeichnungen und Siebdrucke aus den Serien der „Lamellenbilder“, „Vorbeifahrlandschaften“ sowie „Wasser und Steine“.
Hier ein erster Eindruck zu den gezeigten Exponaten der Ausstellung: "Betrachtung und Bewegung"
Und wenn Sie mehr Realismus von gestern und heute sehen wollen,
dann sollten Sie die Ausstellung "Abenteuer Wirklichkeit" in der
Kunsthalle Emden / Henri Nannen Stiftung
vom 23.1. bis Mai 2010 nicht verpassen.
dann sollten Sie die Ausstellung "Abenteuer Wirklichkeit" in der
Kunsthalle Emden / Henri Nannen Stiftung
vom 23.1. bis Mai 2010 nicht verpassen.
