
Elvira Bach, 1951 im 1977 zu Bad Soden eingemeindeten Neuenhain am Taunus geboren, gehört zu den renommiertesten deutschen Künstlerinnen. Ihre Frauenbilder, immer wieder erkennbar an Gesichtsform, Augen und Schuhen, wirken dominant und scheinen kaum ins Bild zu passen. Das Thema der Künstlerin ist die Frau in den verschiedenen Facetten ihres Lebens: als Lesende, als Partylöwin oder als Küchendiva und Mutter.
Die Ausstellung „Zurück und hin“ bedeutet etwas Alltägliches und Besonderes zugleich, denn die weltgewandte Künstlerin, die nach Berlin „hin“ zieht, die in Großstädten im In- und Ausland sowie auf der Documenta ausstellt, die aber immer wieder „zurück“ in ihre Heimatstadt Bad Soden kehrt, stellt dort erstmalig aus. Für beide Seiten – Elvira Bach und für die Stadt Bad Soden – ist diese Ausstellung die Verwirklichung eines langjährigen geheimen Wunsches.
Bei der Vernissage am Freitag, den 8. Mai trug sich Elvira Bach erst in das "Goldenen Buch" der Stadt Bad Soden ein und konnte dann mehr als 300 Gäste (unter ihnen auch den Landrat Herrn Bertholt R.Gall) willkommen heißen.
Bürgermeister Norbert Altenkamp begrüßte die Kunstinteressierten bevor Helga Schiffler in den Lebenslauf und die Arbeiten von Elvira Bach einführte. Musikalisch wurde die Eröffnung vom Konzert - Pianist Klemens Althapp aus Frankfurt begleitet.
In der Bad Sodener Ausstellung, wurden ausschließlich Unikate (mehr 40) auf Leinwand, auf Papier und Plastiken aus Glas, mit zum Teil für die Ausstellung neu entstandenen Arbeiten, gezeigt.
Als Besonderheit werden DINA4-Unikate "Schöne Neuenhainer Bilder" zum Vorzugspreis angeboten.