Nach Dienstchluss....  Aktenzeichen: Kun.St

Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellen vom 4.7.-25.7.2010 Malerei, Fotografie, Handwerk aus


Wolfgang Heidecke, 49 Jahre, Abteilung Organisation und Personal, zuständig für Presse-Arbeit.
Wie komme ich zur Fotografie? Die Freude an der Fotografie war deutlich vor der Berufswahl „Journalist“ vorhanden. Anfänge wie bei den meisten Hobby-Fotografen: Familie, Freunde, Feste, Ferienaufenthalte. In den Folgejahren ist das Hobby ein Teil des Berufes als Lokaljournalist geworden, Zweckmäßiges stand im Vordergrund, doch ein gutes Foto erhöht die Chancen, dass auch der Text Beachtung findet. In den vergangenen Jahren habe ich wieder mehr Freude an der „zweckfreien“ Fotografie gefunden. Und ich fotografiere sehr konservativ: am liebsten mit einer
Minolta-Kleinbildkamera X-500.

Hermann Zengeler, 48 Jahre, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice und Kultur
Nach einem „stressigen“ Feuerwehreinsatz wollte ich entspannen und dachte dabei an meine E-Gitarre, die aber oft gar nicht entspannt klingt. So kam ich auf die Idee, kleine Bilder zu zeichnen um mich zu „beruhigen“. Nach sehr kurzer Zeit stellte sich die Inspiration und die Lust am Malen ein. Zunächst in Aquarelltechnik die Farbvielfalt bewundernd, am Zusammenlaufen der Farben verzweifelnd, wechselte ich auf Anraten eines Kollegen zur deckenden Acryltechnik. Motive finde ich in der Ruhe und Gelassenheit der mediterranen Lebensform und in meinem größten Hobby, der Feuerwehr.

Christof Baum, 52 Jahre, seit 20 Jahren im Bau- und Betriebshof der Stadt Bad Soden am Taunus
Als gelernter Maler und Lackierer ist mein handwerkliches Geschick nicht nur im Berufsalltag gefragt, sondern auch im Privatleben bei Renovierungen und anderen anfallenden Arbeiten. Die hier ausgestellten Objekte sind in einer alten Wisch - und Tupftechnik entstanden, die im Malerhandwerk angewendet wird. Bei meinem Hobby, dem ich seit etwa acht Jahren nachgehe, entspanne ich vom Berufsleben.

Christine Pelkner, 39 Jahre, Abteilung Stadtentwicklung und Bauberatung, seit 1987 bei der Stadt Bad Soden am Taunus
Wer Kinder hat, muss sie auch fotografieren. Doch die „Fehlschüsse“ mit einer analogen Kamera waren erst nach der Entwicklung zu sehen. Daher verhalf mir die Anschaffung meiner ersten digitalen Kamera vor etwa 10 Jahren zu großem Luxus: ohne auf eine Filmentwicklung warten zu müssen, konnte ich jetzt die unterschiedlichsten Einstellungen ausprobieren. Mittlerweile gehe ich mit einer Canon EOS 1000D auf Motivsuche, wobei ich technisch noch am Anfang stehe. Doch der Spaß an der Fotografie blieb: In meinen Aufnahmen versuche ich, die Schönheit und die Einzigartigkeit, aber auch die Vielfalt der Natur einzufangen. Besonders gerne fotografiere ich Tiere und Menschen, vor allem im Makrobereich.

Helmut Kern, 57 Jahre, Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner seit 1996 im Dienste der Stadt Bad Soden am Taunus, seit 2004 Leiter der Abteilung Gebäude und Liegenschaften
Z e i chnen und Aquarellieren gehörten zum Unterricht an der Technischen Hochschule Darmstadt. Skizzieren und Entwerfen begleiteten mich als freiberuflicher Architekt bis 1996. Positiver Zuspruch auf einzelne Acrylbilder brachten mich dazu, trotz knapper Zeit hier gelegentlich weiterzumachen. In z.B. VHS-Kursen und Kursen bei einer Künstlerin entstanden unter anderem die hier ausgestellten Bilder. Technisch interessiert mich Acryl sowie Kollagen möglichst auf großen Formaten. Themen sind Großstadtszenen, Stillleben und seit
2007 Landschaften.

R ichard Jethon, Jahrgang 1943, im Ruhestand, ehemaliger Stadtplaner bei der Stadt Bad Soden am Taunus
Die Malerei und die Musik waren schon im Hause meiner Eltern mein ständiger Begleiter. Die ersten Schritte auf dem Gebiet der Kunst machte ich unter der Aufsicht meines Vaters, der Maler und Musiklehrer war. Im Rahmen meines Studiums in Breslau wurde die Weiterbildung in der Malerei vertieft. Gegenwärtig bin ich weiterhin mit der Malerei beschäftigt. Meine bevorzugten Maltechniken sind Öl, Aquarell, Pastell und Kohle.

Birgit Reinecke, 48 Jahre, Abteilung Organisation und Personal, zuständig für Print-Produkte, seit 2003 bei
der Stadt Bad Soden am Taunus
Der Bezug zur Kunst war bereits im Kindesalter durch einen Künstler in meiner Familie gegeben. Es
schlossen sich ein mehrjähriges Kunstgeschichtsstudium sowie drei Jahrzehnte Kunststudien – zum Beispiel in der Städel-Abendschule – an. Als studierte Geographin und Umweltpädagogin findet in meiner Malerei die Auseinandersetzung mit geographischen und ökologischen Themen einen Schwerpunkt. So entstehen während zahlreicher Reisen in unberührte Regionen der Erde Reiseskizzen, die später in meinem Atelier in Oberursel als Grundlage für großformatige Acrylbilder, ausdrucksstarke Aquarelle und naturalistische Pastelle dienen.

Marc Nördinger, 33 Jahre, Leiter der Abteilung Kultur und Veranstaltungen, seit Ende 2008 bei der Stadt Bad Soden am Taunus
Oh Gott, ich muss mich wirklich fragen, wie ich zur Kunst gefunden habe. Oder hat sie zu mir gefunden? Mein künstlerisches Erweckungserlebnis erfolgte, als mich Frau Patzelt fragte, ob ich mich an einer Kunstausstellung aus dem Kollegenkreis beteiligen würde. Da wurde mir ganz schummerig, und ich kramte meine private Kunstmappe heraus, in die ich über die Jahre immer Mal wieder eine Kleinigkeit bekritzelten Papiers hatte fallen lassen. Einige der grotesken Ergebnisse meines Dilettantentums habe ich Ihnen liebevoll in einer Glasvitrine arrangiert. Diese Dinge sind wirklich nur für das geistige Auge schön und erheben keinerlei Anspruch auf Nachhaltigkeit.

Sigrid Patzelt, 59 Jahre, Abteilung Kultur und Veranstaltungen, seit 1997 bei der Stadt Bad Soden am Taunus
Wir über sie: Angeregt von einem Kollegen nahm sie gerne die Idee auf, die künstlerischen Werke von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer eigenen Ausstellung zu zeigen. Die Organisation – Protokolle schreiben und verschicken, an Termine erinnern, Snacks für die Vernissage auskundschaften und vieles mehr– hat ihr sichtlich große Freude bereitet. Durch ihre langjährige Arbeit in dieser Abteilung wusste sie natürlich immer eine Lösung, wenn wir Fragen hatten. Wenn die Ausstellung nur halb so erfolgreich wird wie die Vorbereitungstreffen lustig waren, wird sie ein voller Erfolg! Wir bedanken uns bei dem Magistrat der Stadt
Bad Soden am Taunus für die Verwirklichung dieser Ausstellung und sehr herzlich bei Frau Patzelt, die durch ihre freundliche und humorvolle Art wesentlich zum Gelingen beigetragen hat.

Vernissage am Sonntag, den 4.7.2010, 18h
Begrüßung: Bürgermeister Norbert Altenkamp
Einführung: Marc Nördinger